Fachstelle für Sucht und Suchtprävention 
Stiftung Edith Stein
Am Capitol 4
49661 Cloppenburg

 

Home
Kontakt
Das Team
Sprechzeiten
Suchtberatung
Qualifizierte Entgiftung
Qualitätssicherung
Entwöhnungsbehandlung
Projekt Realize it
Suchtprävention
Gluecksspielpraevention
Selbsthilfe
Förderverein
Veröffentlichungen
Impressum


 

 

Einige Projekte:

Jugendschutz: 
Keine Kurzen für die Kurzen

So lautet das Motto einer Aktion zum Jugendschutz, die der Lastruper Karnevalsverein zusammen mit der Kreisjugendpflege, der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung Edith-Stein und der Polizeiinspektion Cloppenburg gestartet hat. Ziel der Aktion ist es, mit Fortbildungen und Informationsveranstaltungen insbesondere die Verkaufsstellen und die Gastronomie, aber auch Eltern und Erzieher und Veranstalter auf die Einhaltung der Bestimmungen zum Jugendschutz hinzuweisen und realistische Umsetzungsmöglichkeiten vorzustellen. Die Schirmherrschaft hat Landrat Hans Eveslage übernommen.
Neben dem Karnevalsverein wird die Aktion
mittlerweile von vielen Vereinen, Verbänden und Kommunen im Landkreis unterstützt.  Neben Plakaten, Button und Flyern sind neu eine Projektdokumentation, ein Empfehlungsschreiben mit Tipps für Veranstalter und Aufkleber entstanden.


PeP, Förderschulen
In diesem länderübergreifendem Projekt haben sich die Bundesländerländer Schleswig-Holstein, 
Mecklenburg- Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen dem Projekt Anschub.de der Bertelsmann 
Stiftung angeschlossen. Ziel dieses Projektes ist die Erarbeitung eines neuen suchtpräventiven Konzeptes  
für die Zielgruppe „Förderschule“ mit den Jahrgängen 3 – 9. Finanziert wird das Projekt von der 
Bertelsmannstiftung, die Koordination erfolgt in Hamburg. Jeweils 2 Vertreter aus den norddeutschen Bundesländern
(aus Niedersachsen sind es die Fachstellen Cloppenburg und Herzberg) haben bis August 
2004 das Konzept erarbeitet, welches jetzt als Modellversuch in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und 
Bayern erprobt wird. Seit dem Sommer 2007 wird PeP erstmalig in Niedersachsen in der Maximilian Kolbe 
Schule in Löningen umgesetzt.


 


BASS ist ein Bausteinprogramm von jeweils 8 Doppelstunden für die Klassen 5/6 und die Klassen 7/8, und beinhaltet den ursachenorientierten und ganzheitlichen Ansatz. Ebenfalls in dem Ordner enthalten sind Kurzinformationen über Rauschmittel, Eltern- und Projektarbeit. 
10 Schulen haben diesen Ordner in ihrem Schulprogramm aufgenommen.




Die Bundes­zentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat 2004 den interaktiven KlarSicht Parcours zu Tabak und Alko­hol entwickelt. Er soll Jugendlichen im Alter von 12 bis ca. 17 Jahren Informationen zu den Suchtmitteln Tabak und Alkohol interaktiv vermitteln, damit sie Entscheidungsgrundlagen und -hilfen erhalten, um ihr Genuss- und Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten.

Aufgrund der großen Nachfrage hat die BZgA eine kleinere „Kofferversion“ entwickelt, die sieben Parcours-Stationen im handlichen Klein­format enthalten.

Die Jugendlichen bearbeiten an diesen Stationen unterschiedliche Themenbereiche zu Alkohol und Tabak, wobei die Mädchen und Jungen sich in Rollenspielen, Diskussionen oder Quizfragen ausprobieren. Der „Ceck-Point“ ist die erste und letzte Station. Hier werden die Jugendlichen mit einer Einschätzungsfrage auf den Parcours eingestimmt. An der Station „Tabak – nichts Vernebeln“ beschäftigen sich die Jugendlichen mit Informationen rund um die Zigarette. Bei der „Talkshow“ entwickeln sie interaktiv eine Problemsituation, für die sie dann gemeinsam eine Lösung suchen.  Die Station „Images“ regt die Jugendlichen dazu an, sich kritisch mit Werbebotschaften über Alkohol und Zigaretten auseinanderzusetzen. An der Station „Alkohol – alles im blauen Bereich“ dreht sich alles rund um das Thema Alkohol und Trinkverhalten und  die Rauschbrillen bieten die Möglichkeit, auf ganz nüchterne Weise zu erleben, wie sich ein Alkoholrausch auf Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit auswirken kann.

 













 

 

Grundschule:

Zirkusprojekt

 Eine wichtige Aufgabe der Präventionsfachkräfte ist die universelle Prävention, mit dem Ziel, Schutzfaktoren zu stärken, z.B. durch strukturierte Präventionsprogramme. Die Förderung dieser sogenannten protektiven Faktoren bei Kindern hinsichtlich des Schutzes vor einer späteren Suchtgefährdung nimmt bei der Arbeit der Suchtprävention eine entscheidende Rolle ein. Kinder, welche seelisch ausgeglichen und selbstbewusst sind, sich anerkannt und geliebt fühlen sind weniger gefährdet, in ihrem Leben suchtkrank zu werden.

Mit dem Medium Zirkus werden diese protektiven Faktoren gefördert und so die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern gestärkt

Um diese positive Entwicklung zu erreichen, wird in der Grundschule ein Zeitraum von einem Jahr benötigt.

 

Baustein 1

Erlebnispädagogische Arbeit mit dem Medium Zirkus

 Baustein 2

Elternabend zum Thema: Wie kann ich mein Kind vor Drogen schützen?

 Baustein 3

Lehrerfortbildung zum Thema: Suchtprävention in der Schule

 Baustein 4

Große Zirkusaufführung mit Publikum und mit Unterstützung der Eltern, Lehrer und anderer Schulklassen