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| Einige Projekte: |
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Jugendschutz:
Keine Kurzen für die Kurzen
So lautet das Motto einer Aktion zum
Jugendschutz, die der Lastruper Karnevalsverein zusammen mit der
Kreisjugendpflege, der Fachstelle für Suchtprävention der Stiftung
Edith-Stein und der Polizeiinspektion Cloppenburg gestartet hat. Ziel der
Aktion ist es, mit Fortbildungen und Informationsveranstaltungen insbesondere die
Verkaufsstellen und die Gastronomie, aber auch Eltern und Erzieher und
Veranstalter auf
die Einhaltung der Bestimmungen zum Jugendschutz hinzuweisen und
realistische Umsetzungsmöglichkeiten vorzustellen. Die
Schirmherrschaft hat Landrat Hans Eveslage übernommen.
Neben dem Karnevalsverein wird die Aktion
mittlerweile von vielen Vereinen, Verbänden und Kommunen im Landkreis
unterstützt. Neben
Plakaten, Button und Flyern
sind neu eine Projektdokumentation, ein Empfehlungsschreiben mit Tipps
für Veranstalter und Aufkleber entstanden.
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PeP, Förderschulen
In diesem länderübergreifendem Projekt
haben sich die Bundesländerländer Schleswig-Holstein,
Mecklenburg- Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen dem Projekt
Anschub.de der Bertelsmann
Stiftung angeschlossen. Ziel dieses Projektes ist die
Erarbeitung eines neuen suchtpräventiven Konzeptes
für die Zielgruppe „Förderschule“
mit den Jahrgängen 3 – 9. Finanziert wird das Projekt von der
Bertelsmannstiftung, die Koordination erfolgt in
Hamburg. Jeweils 2 Vertreter aus den norddeutschen Bundesländern
(aus Niedersachsen sind es
die Fachstellen Cloppenburg und Herzberg) haben bis August
2004 das Konzept erarbeitet,
welches jetzt als Modellversuch in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und
Bayern erprobt wird. Seit
dem Sommer 2007 wird PeP erstmalig in Niedersachsen in der Maximilian Kolbe
Schule in
Löningen umgesetzt.

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BASS ist ein
Bausteinprogramm von jeweils 8 Doppelstunden für die Klassen 5/6 und die
Klassen 7/8, und beinhaltet den ursachenorientierten und ganzheitlichen
Ansatz. Ebenfalls in dem Ordner
enthalten sind Kurzinformationen über Rauschmittel, Eltern- und
Projektarbeit.
10 Schulen haben diesen Ordner in ihrem
Schulprogramm aufgenommen.
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Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat
2004 den interaktiven KlarSicht Parcours zu Tabak und Alkohol entwickelt.
Er soll Jugendlichen im Alter von 12 bis ca. 17 Jahren Informationen zu den
Suchtmitteln Tabak und Alkohol interaktiv vermitteln, damit sie
Entscheidungsgrundlagen und -hilfen erhalten, um ihr Genuss- und
Konsumverhalten gesundheitsförderlich zu gestalten.
Aufgrund
der großen Nachfrage hat die BZgA eine kleinere „Kofferversion“ entwickelt,
die sieben Parcours-Stationen im handlichen Kleinformat enthalten.
Die Jugendlichen bearbeiten an diesen Stationen
unterschiedliche Themenbereiche zu Alkohol und Tabak, wobei die Mädchen und
Jungen sich in Rollenspielen, Diskussionen oder Quizfragen ausprobieren. Der
„Ceck-Point“ ist die erste und letzte Station. Hier werden die Jugendlichen
mit einer Einschätzungsfrage auf den Parcours eingestimmt. An der Station
„Tabak – nichts Vernebeln“ beschäftigen sich die Jugendlichen mit
Informationen rund um die Zigarette. Bei der „Talkshow“ entwickeln sie
interaktiv eine Problemsituation, für die sie dann gemeinsam eine Lösung
suchen. Die Station „Images“ regt die Jugendlichen dazu an, sich kritisch
mit Werbebotschaften über Alkohol und Zigaretten auseinanderzusetzen. An der
Station „Alkohol – alles im blauen Bereich“ dreht sich alles rund um das
Thema Alkohol und Trinkverhalten und die Rauschbrillen bieten die
Möglichkeit, auf ganz nüchterne Weise zu erleben, wie sich ein Alkoholrausch
auf Wahrnehmung und Koordinationsfähigkeit auswirken kann.

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Grundschule:
Zirkusprojekt
Eine wichtige Aufgabe der Präventionsfachkräfte ist die
universelle Prävention, mit dem Ziel, Schutzfaktoren zu stärken, z.B. durch
strukturierte Präventionsprogramme. Die Förderung dieser sogenannten
protektiven Faktoren bei Kindern hinsichtlich des Schutzes vor einer
späteren Suchtgefährdung nimmt bei der Arbeit der Suchtprävention eine
entscheidende Rolle ein. Kinder, welche seelisch ausgeglichen und
selbstbewusst sind, sich anerkannt und geliebt fühlen sind weniger
gefährdet, in ihrem Leben suchtkrank zu werden.
Mit dem Medium Zirkus werden diese protektiven Faktoren
gefördert und so die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern gestärkt
Um diese positive Entwicklung zu erreichen, wird in der
Grundschule ein Zeitraum von einem Jahr benötigt.
Baustein 1
Erlebnispädagogische Arbeit mit dem Medium Zirkus
Baustein 2
Elternabend zum Thema: Wie kann ich mein Kind vor Drogen
schützen?
Baustein
3
Lehrerfortbildung zum Thema: Suchtprävention in der Schule
Baustein
4
Große Zirkusaufführung mit Publikum und mit Unterstützung
der Eltern, Lehrer und anderer Schulklassen
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