Fachstelle für Sucht und Suchtprävention 
Stiftung Edith Stein
Am Capitol 4
49661 Cloppenburg

 

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Entwöhnungsbehandlung im Verbundsystem: KOMBI - NORD 2009

Mit dieser neuen Form der Behandlung abhängigkeitskranker Menschen soll die bisherige vergleichsweise
starre Regelung zwischen den Angeboten ambulanter und stationärer Therapie
überwunden und folgende Ziele erreicht werden:


> eine flexiblere Gestaltung der ambulanten, ganztägig ambulanten und stationären Therapiemöglichkeiten in Form von Modulen,

> die Realisierung eines möglichst wohnortnahen Gesamtbehandlungsangebotes,

> eine wirtschaftlichere Gestaltung der Entwöhnungsbehandlung,

> eine Senkung der Quote derjenigen, die nach regulärem Abschluss einer Maßnahme rasch wieder instabil werden,

> eine Verminderung der Schnittstellenproblematiken,

> die bessere Berücksichtigung aller Kontextfaktoren der Lebenswirklichkeit der Rehabilitanden (ICF der WHO),

> eine höhere Qualität der Zusammenarbeit zwischen den ambulant, ganztägig ambulant und stationär arbeitenden Einrichtungen sowie mit den Leistungsträgern,

> die Einführung eines vereinfachten Antrags- und Verwaltungsverfahrens,

> die Vermeidung von Tendenzen zur Diskriminierung von Suchtkranken mit komplexen Krankheits- und Rehabilitationsverläufen.

Das neue Konzept besteht im Wesentlichen darin, auf der Grundlage der auch bisher vorhandenen Möglichkeiten die ambulanten, ganztägig ambulanten, stationären und adaptiven Formen der Rehabilitation als Module so zu schalten, dass für den individuellen Bedarf von Rehabilitanden der größtmögliche Effekt im Sinne der gesetzlichen Ziele erreicht werden kann.

Zur Konzeption: Konzeption Kombinationsbehandlung für Abhängigkeitserkrankungen in Norddeutschland